Allgemeine Geschäftsbedingungen
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Hier steht die Gliederung mit allen Punkten, die ein Spieleportal mit Guthaben und Abo abdecken muss. Die Formulierungen sind Rohentwürfe. Unwirksame AGB-Klauseln gegenüber Verbrauchern sind abmahnfähig und können Zahlungen rückabwickelbar machen.
- Geltungsbereich und Anbieter
- Registrierung und Vertragsschluss
- Leistungsbeschreibung
- Coins (Guthaben auf Vorkasse)
- Preise und Zahlung
- Abonnement, Laufzeit und Kündigung
- Widerrufsrecht
- Minderjährige
- Verfall von Coins und Kontolöschung
- Verfügbarkeit und Änderungen
- Pflichten der Nutzer
- Haftung
- Änderungen dieser AGB
- Schlussbestimmungen
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung des Online-Spieleangebots „Spielekiste“ sowie für alle darüber geschlossenen Verträge über digitale Inhalte (insbesondere Coins und Abonnements).
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Vollständige Anbieterbezeichnung und Anschrift (identisch zum Impressum) sowie die Domain, für die diese AGB gelten. ]]Abweichende Bedingungen der Nutzer werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN / PRÜFEN: Richtet sich das Angebot ausschließlich an Verbraucher oder auch an Unternehmer? Davon hängen mehrere Klauseln ab (Widerruf, Haftung, Gerichtsstand). ]]2. Registrierung und Vertragsschluss
Die Spiele lassen sich ohne Konto nutzen. Für dauerhaft gespeicherte Spielstände, Highscores und Coins ist ein Nutzerkonto erforderlich.
- Nutzungsvertrag (kostenlos): kommt mit der Registrierung des Kontos zustande.
- Kaufvertrag über digitale Inhalte: kommt zustande, wenn im Kaufdialog die Schaltfläche mit der Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen“ betätigt und die Zahlung vom Zahlungsdienstleister bestätigt wird.
3. Leistungsbeschreibung
Der Anbieter stellt Browserspiele bereit, die ohne Installation in einem aktuellen Webbrowser laufen. Die Spiele selbst sind kostenlos nutzbar. Kostenpflichtig sind ausschließlich optionale Zusatzleistungen.
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Welche kostenpflichtigen Leistungen gibt es genau? (z. B. Coins, „no_ads“-Berechtigung, Premium-Abo). Je Leistung: Umfang, technische Voraussetzungen, Interoperabilität — Pflichtangaben nach Art. 246a EGBGB für digitale Inhalte. ]]Ein Anspruch auf einen bestimmten Spielinhalt, ein bestimmtes Spiel oder eine bestimmte Funktion besteht nicht; das Angebot wird laufend weiterentwickelt (siehe Ziffer 10).
4. Coins (Guthaben auf Vorkasse)
Coins sind ein im Voraus bezahltes, rein virtuelles Guthaben zur Nutzung innerhalb der Spiele des Anbieters.
- Coins sind kein gesetzliches Zahlungsmittel und keine E-Geld-Einheit im Sinne des ZAG.
- Coins können nicht in Geld zurückgetauscht, nicht ausgezahlt und nicht an andere Nutzer übertragen oder verkauft werden.
- Mit dem Kauf erwirbt der Nutzer ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Coins innerhalb des Angebots.
- Coins werden dem Konto nach Zahlungseingang gutgeschrieben und beim Einsatz sofort verbraucht.
5. Preise und Zahlung
Alle Preise sind Endpreise in Euro und verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Maßgeblich ist der im Kaufdialog angezeigte Preis.
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Akzeptierte Zahlungsarten und der eingesetzte Zahlungsdienstleister (z. B. Stripe, abgewickelt über RevenueCat). Nennen: wer der Vertragspartner der Zahlung ist, wann abgebucht wird, was bei Rücklastschrift gilt. ]] [[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Rechnungsstellung — wird eine Rechnung erstellt und wie zugestellt? Bei Verkauf an EU-Verbraucher: Umsatzsteuer im Bestimmungsland (OSS) steuerlich klären. ]]6. Abonnement, Laufzeit und Kündigung
Für laufzeitgebundene Leistungen (Abo) gilt:
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Mindestlaufzeit, Abrechnungszeitraum, Preis pro Zeitraum, Verlängerungsregel und Kündigungsfrist. Beachten: Bei Verbraucherverträgen darf sich ein Abo nur auf unbestimmte Zeit verlängern und muss danach mit einer Frist von höchstens einem Monat kündbar sein (§ 309 Nr. 9 BGB n. F.). ]]Kündigung durch den Nutzer
Die Kündigung ist jederzeit über die Kündigungsschaltfläche im Konto möglich. Sie erfordert keine Begründung und keinen Login-Umweg.
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN / UMSETZEN: § 312k BGB verlangt einen Kündigungsbutton („Verträge hier kündigen“), der ohne Anmeldung erreichbar ist, plus Bestätigungsseite und Kündigungsbestätigung in Textform. Fehlt er, kann der Verbraucher jederzeit fristlos kündigen — hier muss die technische Umsetzung erst noch gebaut werden. ]]Kündigung durch den Anbieter
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Ordentliche Kündigungsfrist des Anbieters und Gründe für eine außerordentliche Kündigung (z. B. schwere Verstöße nach Ziffer 11). ]]7. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten, Fristen und das Muster-Widerrufsformular stehen in der Widerrufsbelehrung.
Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und bestätigt hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert. Genau diese beiden Erklärungen werden im Kaufdialog abgefragt.
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN / PRÜFEN: Der Verzicht muss im Kaufdialog ausdrücklich, aktiv (keine Vorauswahl) und protokolliert erfolgen, und die Bestätigung des Vertrags samt Verzicht muss dem Nutzer in Textform zugehen (§ 356 Abs. 5 i. V. m. § 312f BGB). Ohne saubere Protokollierung bleibt das Widerrufsrecht bestehen. ]]8. Minderjährige
Das Angebot richtet sich an Personen ab 16 Jahren. Kostenpflichtige Bestellungen dürfen nur von unbeschränkt geschäftsfähigen Personen ausgelöst werden.
Minderjährige benötigen für jeden kostenpflichtigen Kauf die vorherige Zustimmung ihrer Eltern bzw. der gesetzlichen Vertreter. Ohne diese Zustimmung ist der Vertrag nach §§ 107, 108 BGB schwebend unwirksam. Mit dem Auslösen einer kostenpflichtigen Bestellung versichert der Nutzer, volljährig zu sein oder die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter zu haben.
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN / PRÜFEN: Wie wird die Zustimmung abgefragt und dokumentiert? Hinweis auf § 110 BGB (Taschengeldparagraf): Zahlungen mit eigenen Mitteln können wirksam sein, mit fremder Kreditkarte in aller Regel nicht — solche Zahlungen werden häufig zurückgebucht. Praktisch bedeutet das Chargeback-Risiko; Verfahren dafür festlegen. ]] [[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Werbliche Ansprache darf sich nicht unmittelbar an Kinder richten (Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG Nr. 28 — keine direkten Kaufappelle an Kinder). Vor dem Launch alle Texte, Kaufdialoge und Anzeigen daraufhin durchsehen. ]]9. Verfall von Coins und Kontolöschung
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN / RECHTLICH PRÜFEN: Verfallen Coins? Wenn ja, nach welcher Frist und wird vorher gewarnt? Achtung: Der entschädigungslose Verfall bezahlten Guthabens benachteiligt Verbraucher unangemessen und wird von Gerichten häufig gekippt (§ 307 BGB). Sicherer: gekaufte Coins verfallen nicht, nur geschenkte. ]] [[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Was passiert mit vorhandenen Coins bei Kontolöschung — durch den Nutzer selbst, bei Inaktivität, bei Sperrung wegen Verstoßes? Für jeden Fall eine Regel festlegen und die Erstattungsfrage beantworten. ]] [[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Was passiert bei Einstellung des Dienstes mit noch nicht verbrauchtem, bezahltem Guthaben? Diese Klausel fehlt fast immer und ist der häufigste Streitpunkt. ]]10. Verfügbarkeit und Änderungen des Angebots
Der Anbieter bemüht sich um einen möglichst störungsfreien Betrieb, schuldet aber keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten, Störungen bei Vorleistern und Ereignisse höherer Gewalt können zu Unterbrechungen führen.
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Wird eine Verfügbarkeit zugesagt (z. B. 99 % im Jahresmittel)? Wenn nichts zugesagt wird, das hier auch so schreiben. Für Abos gilt zusätzlich: Änderungen digitaler Produkte während der Laufzeit sind nur unter den Voraussetzungen des § 327r BGB zulässig (triftiger Grund, keine Zusatzkosten, Information). ]]11. Pflichten der Nutzer
Untersagt sind insbesondere:
- Manipulation von Spielständen, Highscores oder Coin-Beständen (Cheats, Bots, Reverse Engineering der Schnittstellen);
- das Anlegen von Mehrfachkonten zur Umgehung von Beschränkungen oder Boni;
- der Handel mit Konten oder Coins;
- Angriffe auf die Infrastruktur, automatisierte Massenzugriffe;
- die Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte.
12. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang übernommener Garantien. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN / ANWALTLICH PRÜFEN: Haftungsklauseln sind der Bereich, in dem selbstgeschriebene AGB am häufigsten unwirksam sind — Formulierung übernehmen lassen. Ergänzen: Datenverlust (Spielstände), Haftung für Vorleister (Hosting, Convex), Verantwortung für eigene Backups. ]]13. Änderungen dieser AGB
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Änderungsvorbehalt mit Zustimmungsfiktion nur mit klarer Frist, Hinweis auf das Schweigen als Zustimmung und einem Sonderkündigungsrecht. Pauschale Änderungsvorbehalte sind unwirksam. ]]14. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Schutzvorschriften des Staates entzogen werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
[[ VOM BETREIBER AUSZUFÜLLEN: Gerichtsstand (gegenüber Verbrauchern nicht frei wählbar), salvatorische Klausel, Hinweis auf die Verbraucherstreitbeilegung analog zum Impressum. ]]